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Gicht/Arthritis urica

Für die Gicht spielen Purine eine entscheidende Rolle. Purine kommen in Lebensmitteln vor und sind erforderlich für den Aufbau neuer Körperzellen. Bei der Verarbeitung der Purine aus der Nahrung entsteht Harnsäure. Sammelt sich im Blut vermehrt Harnsäure an, weil der Körper zu viel davon produziert oder über Nieren und Darm zu wenig ausscheidet, bilden sich mit der Zeit Harnsäurekristalle. Sie können sich in Gelenken, Weichteilen und inneren Organen, insbesondere in den Nieren, ablagern. Die Kristallzacken reizen das Gewebe und verursachen Entzündungen. In den Gelenken entsteht die schmerzhafte Krankheit Gicht, die in Schüben verläuft oder chronische Beschwerden auslösen kann. 

Findet keine Behandlung statt, kann die vermehrte Harnsäure zu wiederkehrenden Gelenkentzündungen (Arthritis urica) und bis zu schweren Gelenkschäden führen. Zudem können Nierensteine und eine verschlechterte Nierenfunktion auftreten. 

Bei frühzeitiger Behandlung verläuft eine Gicht in der Regel ohne Komplikationen. Wenn Sie in einem Gelenk starke Schmerzen empfinden, wenden Sie sich an das IZZ für eine Sprechstunde bei Dr. Michael Kirsch, Facharzt für Rheumatologie, Nephrologie und Innere Medizin.  

 

Mögliche Symptome:

  • plötzliche starke Schmerzen in einem Gelenk («über Nacht»), auch allein schon bei Berührung des Gelenkes
  • Stelle über dem Gelenk ist gerötet, stark geschwollen, überwärmt. 
  • Grosszehengrundgelenk ist in vielen Fällen betroffen.
  • zu viel Harnsäure im Blut
  • erhöhte Körpertemperatur, Fieber

Unsere Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag

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Im Verhinderungsfall bitten wir, vereinbarte Konsultationen 24 Stunden vorher abzusagen. Für unentschuldigt versäumte Konsultations- oder Behandlungstermine sehen wir uns leider gezwungen einen Unkostenbeitrag von Fr. 50.– zu verrechnen.

 

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Wenn Ihr Anruf nicht sofort entgegen genommen wird, betreut das ganze Team Patienten, die in der Praxis sind. In diesem Fall bitten wir Sie es später noch einmal zu versuchen.